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Bike-In-Kino in Lübbecke: „Cycling Cities“ unter freiem Himmel

Lübbecke. Wie gelingt es Städten, dem Fahrrad mehr Raum zu geben – und was können wir
im Mühlenkreis von Paris, Amsterdam oder Kopenhagen lernen? Antworten auf diese Fragen
gibt der Dokumentarfilm „Cycling Cities“, den die Initiative pro Fahrrad Lübbecke e.V. und das Klimabündnis im Mühlenkreis e. V. am Freitag, 18. September 2026, bei einem besonderen Bike-In-Kino auf dem Hof des Alten Amtsgerichts in Lübbecke zeigen. Als besonderer Gast wird Filmemacher Ingwar Perowanowitsch persönlich dabei sein und im Anschluss mit dem Publikum diskutieren.

Für seinen Dokumentarfilm ist der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch selbst
mit dem Fahrrad aufgebrochen. Seine Reise führte ihn von Freiburg nach Paris und weiter
über Gent, Amsterdam, Utrecht und Hamburg bis nach Kopenhagen.

Sein Ziel: herauszufinden, wie es europäischen Städten gelungen ist, den Radverkehr zu stärken und
ihre öffentlichen Räume neu zu gestalten und welche Erfahrungen sich auf Deutschland übertragen lassen. Auf seiner Reise dokumentiert Perowanowitsch nicht nur die Veränderungen im Stadtbild. Er spricht mit Politik, Verkehrsplanung und Aktiven vor Ort über die Maßnahmen und Entscheidungen, die hinter erfolgreichen Fahrradstädten stehen. Entstanden ist ein 84-minütiger Dokumentarfilm über Mobilität, Stadtentwicklung und die Frage, wie lebenswerte Städte der Zukunft aussehen können.

Filmemacher Ingwar Perowanowitsch zu Gast

Das Besondere an der Vorführung in Lübbecke: Ingwar Perowanowitsch wird selbst vor Ort sein. Nach dem Film besteht für die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, mit ihm
über seine Reise, die Erfahrungen aus den europäischen Fahrradstädten und die Perspektiven für die Mobilitätswende vor Ort zu sprechen. „Mit dem Film wollen wir zeigen, dass gute Bedingungen für den Radverkehr kein theoretisches Zukunftsmodell sind. Viele europäische Städte haben in den vergangenen Jahren bereits enorme Veränderungen geschafft. Besonders freuen wir uns, dass wir mit Ingwar Perowanowitsch direkt mit jemandem darüber sprechen können, der sich diese
Entwicklungen vor Ort angesehen hat“, sagt Petra Spona, Sprecherin der Initiative pro Fahrrad Lübbecke.

Von Europas Fahrradstädten in den Mühlenkreis

Für das Klimabündnis im Mühlenkreis geht es bei dem Abend deshalb ausdrücklich auch um
die Frage, welche Impulse aus dem Film auf die Region übertragen werden können.

„Die Verkehrswende findet nicht nur in Kopenhagen, Paris oder Amsterdam statt. Auch bei
uns im Mühlenkreis stellt sich die Frage, wie wir Mobilität künftig gestalten und unsere Städte und Gemeinden lebenswerter machen wollen. Der Film liefert dafür viele spannende Beispiele und vor allem Anlass, miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärt Rainer Rohrbeck, Erster Vorsitzender des Klimabündnisses im Mühlenkreis.

Outdoor-Kino am Alten Amtsgericht

Passend zum Thema wird „Cycling Cities“ nicht in einem klassischen Kinosaal gezeigt. Auf dem
Hof des Alten Amtsgerichts in Lübbecke entsteht für einen Abend ein Outdoor-Kino. Die
Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, möglichst mit dem Fahrrad zu
kommen. Bereits ab 19 Uhr soll bei einem gemeinsamen Mitbring-Picknick Gelegenheit zum
Ankommen, Kennenlernen und Austauschen sein. Der offizielle Teil beginnt gegen 20 Uhr.
Sobald es dunkel genug ist, startet die Filmvorführung unter freiem Himmel. Falls das Wetter
nicht mitspielt wird der Abend kurzerhand in das Alte Amtsgericht in die Kneipe im
Erdgeschoss verlegt. Für Getränke ist gesorgt. Im Anschluss an den Film ist ein Publikumsgespräch mit Ingwar Perowanowitsch vorgesehen. Dabei soll es nicht nur um die Eindrücke seiner Reise gehen, sondern auch um die Frage, welche Ideen aus anderen europäischen Städten für Lübbecke und den Mühlenkreis
interessant sein könnten. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt, die jedes Jahr im September europaweit für nachhaltige Mobilität und neue Perspektiven auf den
öffentlichen Raum wirbt.

Auf einen Blick
Was: Bike-In-Kino mit dem Dokumentarfilm „Cycling Cities“
Gast: Filmemacher Ingwar Perowanowitsch
Wann: Freitag, 18. September 2026
Ankommen und Mitbring-Picknick: ab 19 Uhr
Offizieller Beginn: ca. 20 Uhr
Filmstart: nach Einbruch der Dunkelheit
Wo: Hof des Alten Amtsgerichts, Lübbecke, Gerichtsstraße 5
Film: „Cycling Cities“, Dokumentarfilm, 84 Minuten
Veranstalter: Initiative pro Fahrrad Lübbecke e. V. und Klimabündnis im Mühlenkreis e. V.
Der Eintritt ist frei.

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Neuigkeiten Rudelradeln

Critical Mass | Rudelradeln August 2026

Am Freitag, den 28.8. ist schon wieder Critical Mass/Rudelradeln in Lübbecke! Treffpunkt wie immer 18:30 Uhr auf dem Marktplatz, eine gemütliche Runde durch die Stadt und dann lassen wir es im Freibadpark bei Getränk und Keksen ausklingen…

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Critical Mass | Rudelradeln Juli 2026

Diese Woche ist wieder letzter Freitag im Monat – und damit Critical Mass in #Lübbecke! Wir starten um 18:30 Uhr am Markt und fahren in gemütlichem Tempo durch Lübbecke. Wir wollen zeigen, dass Radverkehr auch Verkehr ist, und wir möchten Radfahrende untereinander vernetzen.

Schlusspunkt ist gegen 19:15 Uhr am Freibadpark, wo wir den Sommerabend bei einem Getränk ausklingen lassen.

Mitfahren können alle, egal welchen Alters und welcher Fahrradtyp.

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Critical Mass | Rudelradeln Juni 2026

Der Juni ist fast vorbei und am letzten Freitag im Monat starten wir gegen 18:30 Uhr am Marktplatz und enden dann auf ein Getränk im Freibadpark. Herzlich eingeladen sind alle Menschen mit allen Sorten Fahrrädern. Wir stellen wieder eine Tour zusammen, die möglichst Bundesstraßen meidet und fahren in gemütlichem Tempo, so dass alle mitkommen. Lasst uns Lübbecke zeigen, dass es uns gibt und dass wir auch Raum brauchen!

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Abschlusstour Stadtradeln 2026

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Tödlicher Unfall | Ghostbike aufgestellt

In Absprache mit den Angehörigen haben wir am 27.05.2027 eine Gedenkstätte für die in Blasheim getötete Radfahrerin errichtet hat. 

Am 10.04.2026 fuhr ein Auto auf der Blasheimer Straße. Vermutlich aufgrund der zumindest laut Zeugenaussagen deutlich erhöhten Geschwindigkeit konnte der Fahrer der an der Ecke Kirschenallee in einem Knick verlaufenden Straße nicht mehr folgen und flog rechts aus der Kurve heraus in die Baumreihe. Dabei riss er eine auf dem rechtsseitigen Radweg fahrende 60-jährige Radfahrerin mit, die noch an Ort und Stelle verstarb.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie die Errichtung der Gedenkstelle als Anlass nehmen würden, eine Nachberichterstattung vorzunehmen, um die Öffentlichkeit über die genaueren Hintergründe, die seitens der Polizei und der Unfallkommission inzwischen recherchiert worden sein dürften, zu informieren.

Seit 2019 setzen wir uns in Lübbecke für eine verbesserte Infrastruktur ein, damit aus Gründen der Lebensfreude im städtischen Alltag, der Gesundheit und des Klimaschutzes mehr Menschen das Rad nutzen. Wir setzen uns auch dafür ein, dass es eine fehlerverzeihende Infrastruktur gibt, d.h. die Infrastruktur so angelegt ist, dass Fehler von Beteiligten möglichst nicht gleich zu Kollisionen und damit Verletzungen oder Tötungen führen, sondern abgefangen, in ihren Auswirkungen gemildert werden. In diesem Beispiel aus Blasheim aber war die Infrastruktur nicht das entscheidende Problem, denn es handelt sich um einen baulich getrennten Radweg. In diesem Fall zeigt sich deutlich, dass neben der Infrastruktur auch jeder und jede Einzelne durch ihr Verhalten und ihre körperliche Fitness eine Mitverantwortung für das reibungslose und verletzungsfreie Verkehrsgeschehen hat.

Wir wissen nicht, was die Ursache für die Kollision war oder für die vermutliche Geschwindigkeitsübertretung. Es ist nicht auszuschließen, dass es gesundheitliche Ursachen gab, die zu einer Unfähigkeit zu Bremsen oder zu Reagieren geführt haben. Jeder Fall ist individuell. Aber es gibt auch statistische Eckdaten und laut Jan Nordhoff, einem Polizisten und Autor einer einschlägigen Studie zur Unfallberichterstattung sind ganze 93 % aller sogenannten „Unfälle“ vermeidbar, weil ihnen menschliches Fehlverhalten zugrundeliegt. Ja, Menschen machen Fehler, das wird sich nie ganz vermeiden lassen. Aber oftmals ist fahrlässiges Verhalten mit von der Partie. Es muss unseres Erachtens in diesem Land ein Umdenken stattfinden, dass überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, gedankenlose Unaufmerksamkeit und Handygebrauch sowie Kraftprotzerei und toxische Männlichkeit am Steuer keine Kavaliersdelikte sind, sondern fahrlässige potentielle Gewaltanwendung gegenüber Dritten mit möglicherweise tödlichen Folgen. 

Diese möglichen Folgen sollten sich alle Verkehrsteilnehmenden des Öfteren vor Augen führen, um sich zu fragen, ob ihr eigenes Verhalten wie Konzentration auf weitere Insassen anstatt auf das Fahren, morgendliche Hektik, weil man wie immer etwas zu spät losfährt und dennoch pünktlich zur Arbeit erscheinen will, Fahrweisen, die mit „Ups, da war ich etwas schnell unterwegs“ begleitet werden. Bei der Zeremonie war auch ein befreundetes Ehepaar der Toten anwesend. Sie berichteten uns erschüttert von ihren Erfahrungen und auch denen von ihnen bekannten Angehörigen und Nachbarn rund um die Kreuzung. Für alle war die Kollision ein einschneidendes Erlebnis.

Laut Jan Nordhoff sind je Verkehrskollision durchschnittlich 114 Personen mit den Folgen befasst. Darunter Einsatzkräfte und medizinisches Personal, die Verletzte und Leichen bergen müssen, Zeug*innen, Angehörige, Freundinnen und Freunde, Arbeitsumfeld u.v.m. 114 Menschen, die einen Verlust oder schwere Verletzungen anderer Menschen, teils nahestehender Menschen, erleben und verarbeiten müssen. Neben körperlichen gehören auch psychische Probleme, nicht nur bei den Opfern, zu den üblichen Folgen. Letztendlich bleiben auch die Verursacher*innen, sofern sie nicht verroht sind, nicht verschont: Einen anderen Menschen schwer verletzt oder gar getötet zu haben belastet oft genug ein Leben lang, vor allem dann, wenn man weiß, dass man fahrlässig gehandelt hat. All dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sich ans Steuer setzt. Leitlinie des Fahrens sollte stets sein, umsichtig, verantwortungsbewusst und fehlerreduzierend zu fahren.

Wir wünschen der Familie, dass sie ihren Verlust mit der Zeit verkraftet und dass die Gedenkstätte eine würdige Erinnerung aber auch Mahnung an alle Verkehrsteilnehmer*innen darstellt.

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Demo Kidical Mass Neuigkeiten Rudelradeln

Fahrrad Termine im Mai

Infostand und Aktion rund ums Kinderfest am 09.05

Wir sind wieder mit einem Stand beim Lübbecker Kinderfest dabei und informieren rund um das Thema Rad, während die Kinder etwas basteln können, um ihr Rad zu verschönern

25.05.2026 Mühlentag und Start ins Stadtradeln 2026

Wir starten am Pfingstmontag in drei Wochen Radfahren: Probiert einfach mal aus euer Rad als Alltagsfahrzeug zu nehmen und liefert Euch nebenbei einen kleinen Wettstreit wer die meisten Kilometer sammelt.

Gerne auch deinen Kollegen und Freunden zeigen
Rudelradeln | Critical Mass am 29.05.2026

Zeigt mit uns gemeinsam, dass wir mehr Platz fürs Rad brauchen. Start ist wieder um 18:30 Uhr am Marktplatz Lübbecke

31.05.2026 Kiddical Mass Demo und Fahrradfest

Zusammen mit dem ADFC und den Landfrauen stellen wir wieder ein Fahrradfest im Innenhof am Alten Amtsgericht auf die Beine. Bevor wir feiern, wollen wir zusammen mit den kleinsten Verkehrsteilnehmern für sichere Wege demonstrieren. Alle Infos gibt es bei einem Klick aufs Bild.

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Neuigkeiten Rudelradeln

Critical Mass | Rudelradeln April 2026

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Fahrradstraße feiern

Die offizielle Einweihung der ersten Fahrradstraße findet am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr statt und du bist eingeladen!

Wenn du mit uns die Eröffnung der ca. sechs Kilometer langen Strecke feiern möchtest, dann sei passend um 15:00 Uhr am Spielplatz an der Kreisbahnstraße (nahe Haus Nr. 7):

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Bürgermeister Philipp Knappmeyer wird eine kurze Rede zur Eröffnung halten.

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Critical Mass | Rudelradeln, es geht wieder los

Wir starten diesen Monat wieder in die Critical Mass | Rudelradeln Saison! Gleich zum Start haben wir einen Höhepunkt auf der Route, der bald offiziell eröffnet wird.

Neugierig, was wir meinen ? Einfach mitfahren und erleben. Es geht wieder am Freitag, den 27.3.2026 ab 18:30 Uhr vom Marktplatz Lübbecke los.