Über uns

Die Gründung.
Im September 2019 fand in Lübbecke eine Veranstaltung „Müssen wir das Rad(-fahren) neu erfinden?“ von den Lübbecker Grünen statt. Monika Haverkamp vom „Radentscheid Bielefeld“ und Michael Schulte von „Changing Cities“ in Berlin hatten viel von ihren Problemen vor Ort, von ihren politischen Aktionen und auch manchen Erfolgen zu berichten. Auf dieser Veranstaltung entstand die Idee dazu, auch in Lübbeck eine Radinitiative zu gründen und es fanden sich im Puplikum auch einige, die Ende Oktober am Gründungstreffen teilnahmen. Dabei war Eines von Grund auf klar: Die Gruppe sollte parteiunabhängig sein. Und das ist sie bis heute.

Die ersten Schritte
Nach der Gründung mit fünf Personen fanden sich dank der Presseartikel und zweier von uns durchgeführten Workshops schnell weitere Aktive. Dann folgte eine chaotische Phase, in der wir langsam unsere zentralen Projekte und unseren Arbeitsstil entwickelten. Und es kam Corona! Unser für April geplantes erstes Rudelradeln (Critical Mass) musste direkt verschoben werden und unsere Arbeit, die gerade richtig anlief, wurde deutlich erschwert.

Unsere Aktivitäten
Mittlerweile haben sich einige Prioritäten herauskristallisiert. Dauerthemen unserer Gruppe sind das Durchführen des Rudelradeln und der Aufbau des Schwachstellenregisters. Zu letzterem gehört nicht nur die Pflege der von euch und uns gemeldeten kritikablen Verkehrsregelungen in Lübbecke, sondern auch die Kontaktaufnahme mit der Stadt, um Abhilfemaßnahmen zu besprechen. Erste kleinere Erfolge sind bereits zu verzeichnen, kompliziertere Sachverhalte benötigen jedoch ihre Zeit – ganz besonders in Zeiten von Corona. Zudem greifen wir natürlich auch aktuelle Verkehrsplanungen (wie z.B. die Idee des Minikreisverkehrs an der Osnabrücker Straße) auf und versuchen, aus Sicht des Radverkehrs Optimierungen anzuregen. Unsere Erfahrungen mit der Stadtverwaltung sind dabei durchaus positiv. Wir hoffen, dass die Gespräche nach dem Lockdown wieder aufgenommen werden und weitere Verbesserungen nach sich ziehen.

Vereinsgründung
Nach einigen Monaten wurde bereits deutlich, dass es durchaus von Vorteil ist, gewisse Strukturen in einer Gruppe anzulegen und auf längere Sicht auch über einen Etat zu verfügen, um anfallende Ausgaben zu finanzieren. Daher sind wir nun seit September 2020 ein eingetragener und gemeinnütziger Verein. Allerdings wollen wir uns unsere bisherige offene Struktur erhalten.

Wie sind wir strukturiert
Natürlich haben auch wir, wie sich das gemäß Vereinsrecht gehört, einen Vorstand, der die Gruppe vor allem nach Außen vertritt, die Mitgliedsdaten verwaltet und sich um die Finanzen kümmert. Das eigentlich aktive Gremium ist aber unsere Aktivengruppe, in der sich alle zusammensetzen, die mitarbeiten wollen. Ob breit angelegte Mitarbeit oder Zuarbeit in einzelnen Fachgebieten – wir freuen uns über alle, die helfen wollen, Lübbecke fahrradfreundlicher zu gestalten. Unsere Aktivengruppe ist offen! Wer mal reinschnuppern möchte melde sich einfach und erhält eine Einaldung zum Treffen.

Unser Vorstand
In den Vorstand wurden auf dem Gründungstreffen drei Personen gewählt: als Sprecherin Petra Spona (Nettelstedt), als Stellvertreterin Susanne Lenz (Zentrum) und als Schatzmeisterin Gerda Klußmeier (Blasheim).

Der Vorstand der IpF. V.l.: Dr. Petra Spona, Susanne Lenz, Gerda Klusmeier. Foto: privat/IpF
Der Vorstand der IpF. V.l.: Petra Spona, Susanne Lenz, Gerda Klusmeier. Foto: privat/IpF

Update
Aus persönlichen Gründen trat Gerda im Dezember 2020 von ihrem Amt zurück. Die Finanzen wurden von Susanne Lenz übernommen und Stefan Kampe (Obermehnen) trat als Dritter in den Vorstand ein.

Vereinsdokumente
Im Folgenden findet ihr das Beitrittsformular, die Satzung, die Beitragsordnung und eine Mitgliedsordnung, in der Grundlagen v.a. zur Frage von Firmen- und Familienmitgliedschaften erläutert sind.