Diese Woche ist wieder letzter Freitag im Monat – und damit Critical Mass in #Lübbecke! Wir starten um 18:30 Uhr am Markt und fahren in gemütlichem Tempo durch Lübbecke. Wir wollen zeigen, dass Radverkehr auch Verkehr ist, und wir möchten Radfahrende untereinander vernetzen.
Schlusspunkt ist gegen 19:15 Uhr am Freibadpark, wo wir den Sommerabend bei einem Getränk ausklingen lassen.
Mitfahren können alle, egal welchen Alters und welcher Fahrradtyp.
Abgesagt – Wegen der Hitze verzichten wir heute auf unsere gemeinsame Runde
Der Juni ist fast vorbei und am letzten Freitag im Monat starten wir gegen 18:30 Uhr am Marktplatz und enden dann auf ein Getränk im Freibadpark. Herzlich eingeladen sind alle Menschen mit allen Sorten Fahrrädern. Wir stellen wieder eine Tour zusammen, die möglichst Bundesstraßen meidet und fahren in gemütlichem Tempo, so dass alle mitkommen. Lasst uns Lübbecke zeigen, dass es uns gibt und dass wir auch Raum brauchen!
Am Sonntag ist der letzte Tag des Stadtradelns und ADFC und IpF Lübbecke laden gemeinsam zu einer Abschlusstour.
Start ist 14 Uhr am Parkplatz der Stadthalle, Schluss ist gegen 17 Uhr am Freibadpark mit Getränken. Die Strecke ist flach und führt fast durchgehend über asphaltierte Nebenstraßen.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird 15-18 km/h betragen. Jeder Teilnehmer ist Selbstversorger, kleine Pausen sind eingeplant.
„Mehr Platz fürs Rad“ heißt es auch wieder im April am 24.04.2026. Los geht es wie gewohnt ab dem Lübbecker Marktplatz um 18:30 Uhr. Bist du mit dabei ?
Die offizielle Einweihung der ersten Fahrradstraße findet am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr statt und du bist eingeladen!
Wenn du mit uns die Eröffnung der ca. sechs Kilometer langen Strecke feiern möchtest, dann sei passend um 15:00 Uhr am Spielplatz an der Kreisbahnstraße (nahe Haus Nr. 7):
am 05.03.2026 um 18:30 Uhr im Lübbecker Alten Amtsgericht
„Pistolenkugel streift Mann. Der Verletzte trug keine kugelsichere Weste“ – was in anderen Bereichen skurril erscheint, ist in der Berichterstattung über Unfälle mit Personen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs sind, üblich. Durch dieses „Framing“, also die sprachliche Einrahmung des Sachverhaltes, die spezifische Interpretationen begünstigt, entsteht oftmals eine verzerrte Wahrnehmung von Verlauf und Ursache dieser Unfälle.
Was uns schon lange ein Dorn im Auge ist, belegen neuere Studien und so lädt die Gruppe für Donnerstag, den 05.03.2026, zu einem öffentlichen Workshop zum Thema
„Framing in der Verkehrsunfallberichterstattung durch Polizei und Medien“ ein.
Dabei gestalten gleich mehrere Gäste den Abend.
Hauptreferent ist Polizeioberrat Jan Nordhoff, Leiter der Führungsstelle Direktion Verkehr der Bielefelder Polizei. Er hat sich 2023 in seiner Masterarbeit an der Deutschen Hochschule der Polizei intensiv damit befasst, welche sprachlichen Muster sich immer wieder in Presseberichten über Verkehrskollisionen zeigen und welche Folgen das hat.
Nordhoff hat in seiner Untersuchung u.a. herausgearbeitet, dass in der gängigen Berichterstattung zumeist verharmlosende und Verständnis suggerierende Interpretationen des Kollisionsgeschehens im Hinblick auf deren Verursacherinnen und Verursacher genutzt werden. Dagegen werden – wie im fiktiven Eingangsbeispiel – durch die Betonung eher nebensächlicher Aspekte der Blick auf die Opfer mitunter unsachgemäß betont, teils bis hin zu einer dadurch entstehenden Täter-Opfer-Umkehr. Und nicht zuletzt hat das vorherrschende Framing auch gravierende gesellschaftliche Folgen:
Indem Unfälle – obwohl rund 93 Prozent vermeidbar wären – als schicksalhaft dargestellt werden, entfällt die Motivation, nach präventiven Maßnahmen zu suchen. Diese wären aber sowohl auf dem Feld der Verkehrserziehung als auch der Infrastrukturverbesserung möglich und sinnvoll, um kollisionsbedingte Verletzungen und Todesfälle zu reduzieren.
In keinem Bereich werden in die Tausende gehende Todeszahlen mit so viel Achselzucken begleitet, wie im Bereich Verkehr.
Petra Spona, Sprecherin der Initiative pro Fahrrad
Uns ist es wichtig, dass es nicht um gegenseitige Schuldzuweisungen geht – im Gegenteil. Die Veranstaltung ist als Workshop konzipiert, weil es darum geht, alle zentral an der Unfallberichterstattung beteiligten Personengruppen zusammenzubringen und gemeinsam nach Wegen zur Verbesserung zu suchen. Dazu haben wir weitere Gesprächspartner*innen eingeladen.
wird erläutern, wie, wann und warum es überhaupt von Kollisionen auf der Straße zu einem Pressebericht der Polizei kommt.
werden darlegen, wie Berichte den Weg in die Tagespresse finden. Friederike Niemeyer beschreibt das Dilemma der Presse darin, dass Journalisten selbst dann, wenn sie sogar selbst am Unfallort sind,meist nicht nah genug am Geschehen seien. Stellen sich Sachverhalte dann nach einigen Tagen anders dar als es zunächst den Anschein hatte, so seien Folgeberichterstattungen meist nur in Ausnahmen möglich. Dabei gibt es sowohl für die Polizei als auch die Presse Vorgaben für die Berichterstattung über Verkehrsgeschehnisse. Dabei gibt es sowohl für die Polizei als auch die Presse Vorgaben für die Berichterstattung über Verkehrsgeschehnisse.
In der gemeinsamen Schlussdiskussion sollen Lösungsansätze und Handlungsoptionen diskutiert und entwickelt werden, von denen Jan Nordhoff einige im Gepäck hat. Offen für Verbesserungen ist auch Polizeirätin Kea Eichler, Leiterin der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke, die sich sowohl auf den offenen Austausch freut, als auch darauf, dass dieses viel zu selten erörterte Thema nun auf der öffentlichen Tagesordnung steht.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. März 2026 von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Großen Saal des Alten Amtsgerichts/Bürgerhaus, Gerichtsstraße 5 statt.
Für Getränke und etwas Essen ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Die Schilder verraten es schon, bald gibt es eine komfortable Radvorrangroute, die parallel zur B65 von Nettelstedt bis nach Lübbecke geht. Mehr..
Der erste Abschnitt ist bald fertig. So sieht es aus, wenn Lokalpolitik, Stadtverwaltung,Landespolitik und Grundstückeigentümer an einem Strang ziehen. Auf 4m Breite und neuem Asphalt können Radfahrende demnächst komfortabel dahingleiten. Sobald der erste Abschnitt eröffnet ist, machen wir auf jeden Fall eine Probefahrt. Den Einheimischen ist die Strecke als sogenannte MKB Trasse bekannt. Lübbecke bekommt mit der Umsetzung eine Fahrradstraße auf der folgende Regeln gelten:
Fußgänger dürfen auf der Fahrbahn gehen, wenn kein Gehweg vorhanden ist (am Rand).
Radfahrende haben Vorrang vor anderen Verkehrsteilnehmern
es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h
Sofern PKW erlaubt sind, dürfen sie Radfahrende weder behindern noch gefährden.
Radfahrende dürfen nebeneinander fahren
Durch die geringe Breite dürfen Radfahrende de facto nicht von Kraftfahrzeugen überholt werden, da der nötige Überholabstand von 2 Metern (außerorts) nicht eingehalten werden kann. Auch auf den Abschnitten innerorts ist die Fahrbahn nicht breit genug, um den Überholabstand von 1,50m einzuhalten.
Die statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben neue Zahlen für das Jahr 2020 veröffentlicht. Schwerpunkte bleiben unter anderem die Berliner Straße (B239).
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