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Framing in der Verkehrsunfallberichterstattung durch Polizei und Medien

am 05.03.2026 um 18:30 Uhr im Lübbecker Alten Amtsgericht

Hauptreferent ist Polizeioberrat Jan Nordhoff, Leiter der Führungsstelle Direktion Verkehr der Bielefelder Polizei. Er hat sich 2023 in seiner Masterarbeit an der Deutschen Hochschule der Polizei intensiv damit befasst, welche sprachlichen Muster sich immer wieder in Presseberichten über Verkehrskollisionen zeigen und welche Folgen das hat.

In keinem Bereich werden in die
Tausende gehende Todeszahlen mit so viel Achselzucken begleitet, wie im Bereich Verkehr.

Petra Spona, Sprecherin der Initiative pro Fahrrad

wird erläutern, wie, wann und warum es überhaupt von Kollisionen auf der Straße zu einem Pressebericht der Polizei kommt.

werden darlegen, wie Berichte den Weg in die Tagespresse finden. Friederike Niemeyer beschreibt das Dilemma der Presse darin, dass Journalisten selbst dann, wenn sie sogar selbst am Unfallort sind,meist nicht nah genug am Geschehen seien. Stellen sich Sachverhalte dann nach einigen Tagen anders dar als es zunächst den Anschein hatte, so seien Folgeberichterstattungen
meist nur in Ausnahmen möglich. Dabei gibt es sowohl für die Polizei als auch die Presse Vorgaben für die Berichterstattung über Verkehrsgeschehnisse.Dabei gibt es sowohl für die Polizei als auch die Presse Vorgaben für die Berichterstattung über Verkehrsgeschehnisse.